Ganzheitliche körperliche Therapien

Anthroposophische Medizin

 

Die anthroposophische Medizin ist eine in Deutschland gesetzlich anerkannte integrative Heilkunde, die den Menschen in all seinen Dimensionen betrachtet und behandelt. Sie versteht sich nicht als Alternative zur Schulmedizin, sondern als deren Ergänzung. Die Anregung der Selbstheilungskräfte soll den Menschen zurück in sein persönliches gesundes Gleichgewicht bringen. Die Anthroposophische Medizin  erfasst den Menschen also als Subjekt in seiner Gesamtpersönlichkeit und in seinen Lebensbesonderheiten und versucht, bei einer Erkrankung das Charakteristische des einzelnen Menschen miteinzubeziehen. Dabei typisch sind Präparate, die mehrere Wirksubstanzen zu einer Komposition zusammenfügen.

 

Bachblütentherapie

 

Die Verwendung von Blütenessenzen geht auf den englischen Arzt und Homöopathen Edward Bach ( 1886-1936) zurück. Bach geht davon aus, dass alle Krankheiten auf eine Störung des seelischen Gleichgewichtes zurückzuführen seien. Jeder Krankheit liegt seiner Ansicht nach ein negativer Gefühlszustand zugrunde. Deshalb steht bei der Bachblütentherapie die Behandlung der jeweiligen emotionalen Probleme im Vordergrund. Die  39 Blütenmischungen werden als pflanzenbasierte Therapieform bei seelisch unausgeglichenen Verhaltensmustern und Gemütsverfassungen eingesetzt ebenso wie zur präventiven Seelenpflege. Das Ziel ist es, die negativen Emotionen positiv zu beeinflussen und so einen Zustand von Harmonisierung bei Körper und Geist zu erreichen.

Bioresonanztherapie

 

Die Bioresonanztherapie (griech. bios = Leben, lat. resonare = mitschwingen, widerhallen) ist eine Regulationstherapie, die die körpereigenen Regulations- und Selbstheilungskräfte stärken soll. Sie wurde in den 1970er Jahren begründet. Basis ist der Gedanke, dass jeder Mensch ein elektromagnetisches Feld erzeugt, das alle biochemischen Vorgänge im Körper optimal steuert und bei jedem Menschen ein individuelles Schwingungsspektrum hinterlässt. Belastende Faktoren wie chronische Entzündungsherde, psychischer Stress, klimatische oder geografische Einflüsse, Allergene, Schwermetalle oder andere Toxine sollen so genannte „Störschwingungen“ verursachen, die das individuelle „gesunde“ Schwingungsspektrum beeinflussen. Basierend auf dieser Idee haben im Laufe der Zeit verschiedene Firmen die hierfür erforderlichen Diagnose- und Therapiegeräte entwickelt.

 

Bei der Bioresonanztherapie werden die elektromagnetischen Schwingungen des Patienten gemessen (s. u.). Das Messgerät trennt „gesunde“ von „krankhaften“ Schwingungen; letztere werden spiegelbildlich verwandelt, also quasi „umgedreht“ und dem Patienten wieder zugeleitet. Die so erzeugten Gegenschwingungen sollen die störenden Faktoren abschwächen und die krankmachenden Informationen bei mehrmaliger Anwendung neutralisieren können. Mit Hilfe einer Becherelektrode ist es zudem möglich, auch Körperflüssigkeiten wie Eigenblut, pflanzliche oder homöopathische Medikamente etc. in die Therapie einzubeziehen.

Die Bioresonanztherapie ist wissenschaftlich nicht anerkannt. Sie gehört wie z. B. auch die Homöopathie zu den Verfahren der Regulativen Medizin. Heilpraktiker und Patienten berichten übereinstimmend von guten Erfahrungen mit der Therapie.

 

Homöopathie

 

Begründet wurde die homöopathische Behandlungsmethode vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann ( 1755-1843). Der Grundgedanke ist, dass sich jeder Organismus optimal an die „ Widrigkeiten des Lebens“ anpassen möchte. In der Homöopathie wird dafür mit verfeinerten ( potenzierten) Mitteln aus Pflanzen, Mineralien, Metallen oder anderen biologischen Grundstoffen gearbeitet, die regulierend auf die Selbstheilungstendenzen einwirken sollen. Homöopathie ist eine Therapie mit naturwissenschaftlichem Ansatz, die in vielen Ländern weltweit angewendet und geschätzt wird. Bei Homöopathie handelt es sich um apothekenpflichtige Mittel.

Mykotherapie

 

In der Vergangenheit entdeckten Heilkundige auf der ganzen Welt, dass Ernährung und Gesundheit miteinander zu tun haben. Auf allen Kontinenten entwickelten sich erfahrungsheilkundliche Strömungen, zu denen auch der Einsatz von Vitalpilzen gehörte: in der traditionellen chinesischen Medizin ebenso wie in der nordindianischen Heilkunst oder in Südamerika wurden Vitalpilze eingesetzt. 

 

Auch in Europa kannte man in alten Zeiten die heilkräftigen Wirkungen von Vitalpilzen. In der Antike wurde beispielsweise der Lärchenporling (Laricifomes officinalis) wegen seiner abführenden Wirkung beschrieben. Im Mittelalter war die Mykotherapie relativ verbreitet, u.a. wurden die Stinkmorchel (Phallus impudicus), das Judasohr (Aricularia auricula judae), der Echte Zunderschwamm (Fomes fomentarius) die Anistramete (Trametes suaveolens) und der Riesenbovist (Langermannia gigantea) zu therapeutischen Zwecken angewandt.

 

Der Grund für die heilkräftigen Wirkungen von Vitalpilzen liegen in ihren natürlichen Umweltbedingungen: Ihr Lebensraum ist feucht und dunkel. Hier werden Pilze oft von Krankheiten befallen, die durch Bakterien oder andere Erreger ausgelöst werden. Überlebt haben vor allem die Pilzsorten, die sich gegen solche Erreger verteidigen konnten. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich in Vitalpilzen Inhaltsstoffe finden, die gegen Bakterien oder Pilzbefall gerichtet sind. 

 

Diese Substanzen können auch bei Menschen wirksam sein.

Nosodentherapie

 

Viele akute und chronische Erkrankungen können durch sogenannte Schlüsseltoxine (= Giftstoffe) regulatorisch blockiert sein, sodass Therapieversuche oft wirkungslos bleiben. In diesen Fällen stellen Nosoden nach homöopathischem Verständnis häufig das entscheidende Durchbruchtherapeutikum dar. Die Nosodentherapie ist also eine gezielte Reiztherapie.

 

Constantin Hering gilt als erster Homöopath, der die arzneiliche Verwendung potenzierter Krankheitsprodukte und Organpräparate einführte.
 

Orthomolekulare Therapie

 

Die orthomolekulare Medizin geht davon aus, dass viele Krankheiten die Folge eines Ungleichgewichtes von Nährstoffen im Körper sind. Die Bedeutung dieses medizinischen Ansatzes leitet sich aus leitet sich aus seiner Übersetzung her. Dabei setzt sich „Orthomolekular“ aus dem griechischen Wort ortho (richtig) und dem lateinischen Wort molekular (Teilchen) zusammen. Damit soll ausdrückt werden, dass die orthomolekulare Medizin die „richtigen Teilchen“ (Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe) in den Fokus stellt.

Als Begründer der orthomolekularen Medizin gilt der Amerikaner Linus Pauling. Dieser war zweifacher Nobelpreisträger und bis ins hohe Alter mental sowie körperlich fit. In den USA ist die orthomolekulare Medizin bereits seit 1978 als offizielles Heilverfahren anerkannt.

 

Im Gegensatz zur Schulmedizin, die bei Krankheiten oft lediglich gegen die Symptome vorgeht, steht bei der orthomolekularen Medizin die Ursachenbekämpfung im Vordergrund. Sie konzentriert sich auf die Beseitigung des Nährstoff-Ungleichgewichtes durch eine optimale Ernährung. Um den täglichen Bedarf an Nährstoffen abzudecken, behilft sich die orthomolekulare Medizin der Nahrungsergänzungsmittel. Gleichzeitig vermeidet sie den Einsatz  körperfremder, synthetischer Medikamente. Stattdessen greift die orthomolekulare Medizin nur auf Substanzen zurück, die natürlicherweise auch im Organismus vorkommen. Auf diese Weise soll der Körper schonend den Nährstoffhaushalt ausbalancieren. Die Einnahme der Nahrungsergänzungsmitteln erfolgt dabei entweder präventiv oder therapeutisch – also ergänzend zur Schulmedizin.

 

Schröpfen

Das Schröpfen ist eine uralte Reiztherapie und zählt zu den ausleitenden Verfahren. Bei dieser Methode werden mehrere kleine, glockenförmige Kuppeln, in denen ein Vakuum erzeugt wird, auf dem Rücken aufgesetzt. Traditionell besteht beim Schröpfen die Vorstellung, dass sulzige Eindellungen (Gelosen) an der Haut beginnende Krankheiten anzeigen und daß man deren Entwicklung durch Schröpfen aufhalten kann. Vom trockenen Schröpfen wurde die Schröpfkopfmassage abgeleitet.

 

Das Schröpfen gilt als eine der ältesten Therapieformen mit Apparaten überhaupt. Es finden sich Darstellungen von Schröpfköpfen bereits im griechischen und ägyptischen Altertum. Auch die älteste indische Arztschrift, das Ayurveda, berichtet schon darüber.

Spagyrik

 

Die Spagyrik hat viel gemeinsam mit der Alchemie. Manche sehen die Begriffe sogar als Synonym an. Die Alchemie ist die Lehre von den Eigenschaften der Stoffe und ihren Reaktionen. Sie entwickelte sich seit dem ersten bzw. zweiten Jahrhundert nach Christus. Im Laufe des 18. Jahrhundert wurde sie von der Chemie bzw. Pharmakologie weitestgehend abgelöst.

Das Wesen der Spagyrik besteht ebenso wie die Bestrebungen der Alchemisten darin, das Wertvolle eines natürlichen Rohstoffes vom Unreinen bzw. seinen weniger bedeutsamen Inhaltsstoffen zu trennen. Dazu müssen materielle Strukturen aufgelöst werden, um die wertvollen geistigen Strukturen (Quinta essentia) freizusetzen. Die Heilkräfte sind nach alchemistischer Vorstellung die Seelen, also die Quintessenzen der Stoffe.

Nachdem man die spagyrischen Essenzen aufgeschlossen und herausgelöst hat, gilt es, die wertvollen und wirksamen Bestandteile anzureichern, durch Synthese neu zu vereinen und so hochwirksame Arzneien herzustellen.

Die heutige Bedeutung der Begriffe Essenz und Quintessenz hat hier ihren Ursprung.

Umgangssprachlich bedeuten sie ja so viel wie „Auszug des Wesentlichen“.

Als Quintessenz des Menschen wurde übrigens dessen Seele bzw. Vernunft angesehen.

Heute versteht sich die Spagyrik als eine ganzheitliche Therapie für Körper, Geist und Seele. Mit Hilfe spagyrischer Essenzen aus Pflanzen und anderen natürlichen Quellen erfolgt auf Rezeptierung Ihres Heilpraktiket die Herstellung von spagyrischen Medikamenten, die in ausgewählten Apotheken erhältlich sind.

 

Symbioselenkung

Der Mensch lebt mit einer Vielzahl von Mikro-Organismen (z. B. Bakterien) in einer natürlichen und engen Lebensgemeinschaft. Sie besiedeln alle Schleimhäute, z.B. im Darm. Da sowohl der Mensch auf die Mikroorganismen, als auch die Mikroorganismen zum Leben auf den Menschen angewiesen sind, spricht man von einer Symbiose (griech.: symbiosis = Zusammenleben) dieser beiden.

 

Diese Symbiose ist, da sie schädigenden Umwelteinflüssen, Fehlernährung, Mißbrauch von Medikamenten, sowie schädigender Lebensweise usw. ausgesetzt ist, störanfällig. Die so entstehende "Dysbiose" (= gestörte Symbiose) bildet häufig die Grundlage von z. T. akuten,meist aber chronischen Erkrankungen. Da die Krankheitsursache, die gestörte Symbiose, meistens nicht erkannt wird, ist auch keine Therapie der Ursache möglich. Durch die Symbioselenkung wird die Symbiose zwischen Mikroorganismen und Mensch wiederhergestellt. Durch das Wiederherstellen der normalen Mikroorganismenflora ist eine echte "Kausaltherapie", also ein Wiedererreichen der Gesundheit durch das Beseitigen von Krankheitsursachen möglich, was eines der Grundprinzipien der ganzheitlichen Therapie ist. Denn nur durch Beseitigen der Ursachen von Erkrankungen ist tatsächliche Heilung möglich."

Ultraschalltherapie

 

Die meisten Menschen denken, wenn sie Ultraschall hören, immer zuerst an eine Behandlungsmethode zur Diagnose von Krankheiten. Doch die Ultraschalltherapie kann viel mehr und ist längst auf dem Vormarsch. Auch in der modernen Physiotherapie spielt die Ultraschall Therapie eine wichtige Rolle. Insbesondere bei Arthrose, bei Muskel- und Sehnenverletzungen und bei Frakturen kann eine gezielte Ultraschalltherapie sehr gut eingesetzt werden.

Darüber hinaus kann die Ultraschalltherapie auch bei chronischen Schmerzen mit entsprechenden Programmen, je nach verwendetem Ultraschallgerät genutzt werden.

Für die Ultraschalltherapie benötigt der Therapeut ein Ultraschallgerät mit einem Schallkopf. Der Schallkopf sendet die Schallwellen aus und dient daher als Überträger. Er ist über ein Kabel mit dem Ultraschallgerät verbunden. Ultraschallwellen können nicht durch die Luft, sondern nur über direkten Hautkontakt übertragen werden. Flüssigkeiten, beispielsweise Wasser, leiten die Schallwellen besonders gut. Bei der Ultraschalltherapie setzt der Arzt deshalb unterstützend auch spezielle Utraschallgels als Übertragungsmedium ein.

Während der Ultraschalltherapie sitzt oder liegt der Patient auf der Behandlungsliege. Die zu behandelnde Körperstelle muss für die Behandlung unbekleidet sein. Der Arzt benetzt die entsprechende Körperpartie mit dem Gleitgel und setzt dann vorsichtig den Schallkopf auf. Anschließend bewegt er den Schallkopf langsam über die Haut, um die Schallwellen gleichmäßig zu verteilen. Die Ultraschalltherapie ist für den Patienten in der Regel schmerzlos. In manchen Fällen ist ein leichtes Wärmegefühl spürbar.

Die Dauer der Ultraschalltherapie beträgt meist 5 bis 15 Minuten und richtet sich nach den jeweiligen Beschwerden. Der Betroffene erhält dabei bis zu zehn Sitzungen in Folge.

Zahnherdtestung

 

Krankmachende Herde im Bereich von Zähne, Kiefer und Kieferhöhle werden mit Hilfe der Kinesiologie ausgetestet und können dann saniert werden, ebenso ist eine Testung von zu verwendendem Zahnmaterial auf Verträglichkeit möglich (z.B. Komponenten bei Implantaten, Brücken, Prothesen) bevor dieses vom Zahnarzt verarbeitet wird.

Sie haben Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren? Nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Naturheilpraxis Heilpraktikerin Christiane Jacoby 

Burgweg 2, 51399 Burscheid

Tel.: 0178 / 14 222 66